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Mantiden Haltung: Ratgeber für Gottesanbeterinnen

Arten: MantidenMarkt: Mantiden

Kurzantwort: Mantiden brauchen Einzelhaltung, Lebendfutter, ein gut belüftetes Terrarium mit ausreichend Höhe für Häutungen und artabhängige Temperatur- und Feuchtewerte. Für Einsteiger:innen eignen sich robuste Arten wie Hierodula membranacea (Indische Riesengottesanbeterin), Sphodromantis lineola (Ghana-Gottesanbeterin) und Phyllocrania paradoxa (Geistermantis) eher als Spezialisten wie Hymenopus coronatus (Orchideenmantis). Die heimische Mantis religiosa ist in Deutschland besonders geschützt und darf weder gefangen noch gehalten werden.

Gottesanbeterinnen (Mantodea) faszinieren durch ihren Lauerjäger-Instinkt, ihre Tarnung und ihre beeindruckende Jagdtechnik. Sie gehören zu den beliebtesten Wirbellosen im Terrarium. Aber Mantidenhaltung bedeutet nicht einfach „eine Gottesanbeterin in ein Glas setzen", denn jede Art hat eigene Anforderungen an Klima, Futter und Raum. Dieser Ratgeber erklärt, worauf du bei der Haltung von Mantiden achten musst.


Was sind Mantiden?

Mantiden (Ordnung Mantodea), umgangssprachlich Gottesanbeterinnen oder Fangschrecken, sind eine Ordnung räuberischer Insekten. Sie sind Lauerjäger: Sie sitzen regungslos und warten, bis ein Beutetier in Reichweite kommt, dann schnappen sie mit ihren Fangarmen blitzschnell zu. Mantiden durchlaufen eine unvollständige Metamorphose: Aus der Oothek (Eipaket) schlüpfen Nymphen, die wie verkleinerte, flügellose Adulttiere aussehen. Es gibt kein Larven- oder Puppenstadium. Mit jeder Häutung wächst das Tier, bis es nach der letzten Häutung (Imaginalhäutung) adult wird und bei geflügelten Arten Flügel besitzt.


Vor dem Kauf prüfen

Bevor du eine Mantide kaufst, solltest du folgende Punkte klären:

PrüfpunktWas du klären solltest
TerrariumhöheHöhe ist wichtiger als Bodenfläche; das Tier muss sich frei hängend häuten können
Temperatur und LuftfeuchteArtabhängig; prüfe die konkreten Werte für deine Wunschart
Futtertier-VerfügbarkeitLebendfutter muss dauerhaft verfügbar sein (Fruchtfliegen, Fliegen, Schaben, Heuschrecken)
StadiumL2/L3 (junge Nymphe), subadult oder adult? Jungtiere brauchen kleinere Futtertiere und kleinere Behälter
Geschlecht und LebenserwartungMännchen leben meist kürzer als Weibchen; Weibchen können Ootheken legen
RechtArtenschutzstatus prüfen, besonders bei heimischen Arten (WISIA)
Wichtig: Kaufe keine Mantide, bevor das Terrarium fertig eingerichtet ist, das Klima stabil stimmt und Futtertiere verfügbar sind. Aktuelle Inserate findest du unter Insekten kaufen; bei Fragen helfen die Züchter:innen.

Terrarium und Einrichtung

Höhe ist wichtiger als Deko

Mantiden sind Baumbewohner und Lauerjäger. Sie hängen den Großteil des Tages kopfüber und brauchen beim Häuten ausreichend freie Höhe unter sich. Die Decke des Behälters muss mit einem Netz oder feinmaschiger Gaze versehen sein, damit sich die Mantide daran aufhängen kann.

Als Faustregel gilt: Die Höhe des Terrariums sollte mindestens das Dreifache der Körperlänge des adulten Tieres betragen; großzügiger ist besonders vor der letzten Häutung besser. Unter dem bevorzugten Häutungsplatz sollen mindestens zwei bis drei Körperlängen unverstellter Raum bleiben.

Beispielhafte Orientierung für kleinere/mittelgroße Arten wie Phyllocrania paradoxa; bei großen Arten den Steckbrief prüfen.

EntwicklungsstadiumEmpfohlene Behältergröße
L1–L2 (frisch geschlüpft)Kleine belüftete Becher (z. B. 16-oz-Becher mit Netzdeckel)
L3–L6 (mittlere Nymphen)Mittlere Box, ca. 10 × 8,5 × 15 cm
L7 bis adultMindestens 20 × 20 × 30 cm; größer bei großen Arten

Belüftung

Mantiden brauchen gute Belüftung. Eine Doppelbelüftung mit Lüftungsflächen oben und unten an einer Seite sorgt für einen Luftstrom, der Schimmel und stagnierende Feuchtigkeit verhindert. Bei Hierodula membranacea werden ausdrücklich zwei Lüftungen gefordert: eine vorne über dem Bodengrund und eine hinten im oberen Drittel.

Achtung: Dauerhaft nasse, schlecht belüftete Haltung ist ungeeignet und kann zu Schimmel, Pilzen und Milben führen.

Einrichtung

  • Kletterflächen: Äste, Korkrinde, Zweige, Pflanzen, Gaze: sollten vom Boden bis zur Decke reichen
  • Bodengrund: Kokosfasersubstrat, Blumenerde mit Rindenmulch oder einfaches Küchenpapier; artabhängig
  • Keine offenen Wassergefäße: Mantiden trinken Tropfen von Wänden oder Einrichtungsgegenständen; offene Wasserschalen können zum Ertrinken führen, besonders bei Jungtieren

Klima: Temperatur und Luftfeuchte

Es gibt keine pauschalen Klimawerte für „Mantiden". Jede Art hat eigene Anforderungen. Die Werte für deine Wunschart findest du in dem jeweiligen Artensteckbrief.

Sprühen

Leichtes Sprühen mit einer Sprühflasche dient der Wasseraufnahme und dem Mikroklima. Die Tiere trinken Tropfen von Wänden und Einrichtungsgegenständen. Sprühen, Trinktröpfchen anbieten und anschließend trocknen lassen; die genaue Häufigkeit ist art- und raumklimaabhängig.

Fütterung

Mantiden sind reine Fleischfresser und ernähren sich von lebenden Insekten. Allgemein hängt die Futtergröße und Fütterungsfrequenz von Art, Stadium und Körperzustand ab.

Orientierung:

EntwicklungsstadiumGeeignetes Futter
L1–L2 (frisch geschlüpft)Drosophila melanogaster (kleine Fruchtfliegen)
L3–L4Drosophila hydei (große Fruchtfliegen), gelegentlich Stubenfliegen
L5–L6Stubenfliegen, Goldfliegen, kleine Schaben
L7 / adultFlaschenfliegen, Motten, kleine Schaben, Heuschrecken

Fütterungshäufigkeit

Die Häufigkeit richtet sich nach dem Zustand des Abdomens: Ist der Hinterleib flach, ist es Zeit zu füttern. Adulte Tiere fressen meist ein- bis zweimal pro Woche, Nymphen häufiger.

Beutegröße

Die Beute sollte nicht zu groß sein: Etwa ein Drittel der Körperlänge ist meist eine gute Größe. Zu große Beute kann Verletzungen verursachen.

Futtertiere vor der Häutung entfernen

Wichtig: Futterinsekten dürfen nicht im Terrarium bleiben, wenn die Mantide kurz vor der Häutung steht. Grillen beispelsweise sind Allesfresser mit kräftigen Beißwerkzeugen und können ein weiches, wehrloses Tier während der Häutung anknabbern und töten. Generell sollten Störungen während der Häutung vermieden werden, weshalb das Entfernen sämlicher Futtertiere bei anstehender Häutung ratsam ist.

Wild gefangenen Insekten sollten nicht verfüttert werden, da sie Pestizide tragen in sich tragen können.

Einzelhaltung und Kannibalismus

Mantiden sind innerartlich aggressiv und kannibalisch. Einzelhaltung ist die sichere Standardhaltung.

Bei Gottesanbeterinnen wird ausdrücklich von Gruppenhaltung abgeraten: Die Tiere sind innerartlich sehr aggressiv, und bei Gruppenhaltung kann es schnell zu Verlusten durch Kannibalismus kommen. Größere Terrarien, die mehrere Tiere aufnehmen könnten, müssen zum Beispiel mittels Trennwänden geteilt werden.

Phyllocrania paradoxa gilt im Vergleich zu vielen anderen Mantiden als weniger aggressiv und wird gelegentlich in Gruppen gepflegt. Trotzdem ist diese Art nicht zuverlässig sozial verträglich. Zeitweise Gruppenhaltung bis zum subadulten Stadium erfordert viel Platz, zahlreiche Sichtbarrieren, gleich große Tiere und sehr aufmerksame Fütterung; auch dann besteht keine Garantie gegen Verluste. Ab dem subadulten Stadium sollten die Tiere einzeln gehalten werden.

Das Kannibalismusrisiko ist besonders hoch bei Größenunterschieden, Futtermangel sowie zwischen adulten Weibchen und Männchen.


Häutung

Die Häutung ist der empfindlichste Moment im Leben einer Mantide. Das Tier hängt kopfüber an der Decke oder einem Ast und zieht sich aus der alten Körperhülle. Häutungsprobleme sind eine der häufigsten Todesursachen bei Mantiden.

Häutungsprobleme vermeiden

UrsacheFolge
Zu wenig Höhe unter dem HäutungsplatzDas Tier kann sich nicht vollständig aus der alten Haut lösen; Verformung oder Tod
Zu niedrige LuftfeuchteDie alte Haut trocknet ein und lässt sich nicht abstoßen
Fehlende oder ungeeignete KletterstrukturenDas Tier findet keinen sicheren Halt zum Hängen
Störung während der HäutungDas Tier kann die Häutung abbrechen; Verformung oder Tod

Vorzeichen einer Häutung

Die Vorzeichen sind oft subtil: Futterverweigerung für 24 Stunden oder länger in Verbindung mit Inaktivität, längeres kopfüberes Hängen und leichte Verdunkelung an den Gelenken. Die Fresspause vor der Häutung dauert bei Nymphen 2–7 Tage, vor der letzten Häutung kann sie 1–2 Wochen oder länger dauern. Eine Häutung selbst dauert etwa 15–30 Minuten.

Nach der Häutung

Das Tier in Ruhe lassen, bis es ausgehärtet ist: Es bewegt sich normal, greift fest und die Farbe ist zurückgekehrt. Bei Nymphen dauert das etwa 24 Stunden, bei adulten Tieren 48 Stunden oder länger. Während dieser Zeit weder füttern noch Beute im Terrarium lassen. Die erste Mahlzeit nach der Häutung etwas kleiner als üblich anbieten.

Nachzucht und Ootheken

Verpaarung

Die Verpaarung ist riskant: Das Weibchen kann das Männchen fressen. Beide Tiere sollen nach der Imaginalhäutung ausreichend ausgereift und gut genährt sein. Das Zusammentreffen soll unter Aufsicht in einer geräumigen, strukturierten Behausung stattfinden, damit das Männchen ausweichen kann. Die Paarung dauert ist ein längerer Prozess und kann sich schon mal zwischen 12 und 24 Stunden hinziehen.

Ootheken

Nach erfolgreicher Begattung befestigt das Weibchen eine schaumartige Oothek (Eipaket) an Zweigen oder festen Flächen. Auch unbegattete Weibchen können unbefruchtete Ootheken ablegen.

ArtInkubationstemperaturSchlupf nachNymphen pro Oothek
Phyllocrania paradoxaca. 24 °C4–6 Wochen20–40
Hymenopus coronatus25–28 °C30–50 TageDutzende
Sphodromantis lineola27–30 °Cca. 5–6 Wochen—
Wichtig: Eine Oothek kann Dutzende Nymphen hervorbringen. Vor der Nachzucht müssen Platz, Futtertiere (Fruchtfliegenzucht) und Abnehmer für die Jungtiere geklärt sein. Die Oothek darf weder austrocknen noch dauerhaft nass stehen; sie soll belüftet bei mäßiger Feuchte inkubiert werden.

Anfänger- und Fortgeschrittenenarten

Anfängergeignete Arten

ArtDeutscher NameGröße adultLebenserwartungBesonderheit
Hierodula membranaceaIndische RiesengottesanbeterinWeibchen bis 9–10 cm; Männchen bis 7–8 cmWeibchen ca. 8–10 Monate; Männchen kürzerTolerant; Offenhaltung für Anfänger empfohlen
Sphodromantis lineolaGhana-GottesanbeterinWeibchen ca. 7,5 cm; Männchen ca. 6 cmWeibchen ca. 12 Monate; Männchen kürzerLaut Haltungsbericht für Anfänger empfohlen; nicht für Gruppenhaltung
Phyllocrania paradoxaGeistermantisWeibchen 5–6 cm; Männchen 4,5–5,5 cmWeibchen 12–18 Monate; Männchen 8–12 MonateWenig aggressiv; Zimmertemperatur möglich; verzeiht Haltungsfehler

Für Fortgeschrittene: Hymenopus coronatus (Orchideenmantis)

Die Orchideenmantis (Hymenopus coronatus) ist weniger fehlertolerant als die oben genannten Arten und erfordert kontrollierte Wärme (24–28 °C), Flüssigkeitsversorgung ohne Staunässe, Fluginsekten als Beute und Einzelgehege für den Nachwuchs. Sie ist für erfahrene Fangschreckenhalter:innen geeignet. Besonders markant ist die extreme Geschlechtsdimorphie: adulte Weibchen sind 6–7 cm lang, Männchen nur 2,5–3 cm.

Recht: Die heimische Mantis religiosa

Die Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa) ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Mantidenart. In Deutschland ist sie in der Roten Liste der Geradflügler in die Kategorie 3 („gefährdet") eingestuft und nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt. Sie darf weder gefangen noch gehalten werden und auch Ootheken dürfen nicht aus der Natur entnommen werden.

Verstöße können bußgeldbewehrt sein. Beobachten und Fotografieren sind dagegen erlaubt.

Der Schutzstatus kann in WISIA geprüft werden: WISIA Online (BfN). Für Österreich und die Schweiz müssen die jeweils zuständigen Behörden geprüft werden.

Nicht heimische Arten wie Hierodula membranacea, Sphodromantis lineola oder Phyllocrania paradoxa werden in der Terraristik gehalten; vor dem Kauf sollte der Schutzstatus der konkreten Art geprüft werden.


FAQ: Häufige Fragen

Kann man Mantiden zusammen halten?

Grundsätzlich nein. Die meisten Mantiden müssen einzeln gehalten werden, da sie innerartlich aggressiv und kannibalisch sind. Phyllocrania paradoxa gilt als vergleichsweise verträglich und kann zeitweise in Gruppen gehalten werden. Ab dem subadulten Stadium sollten aber auch diese Tiere aber einzeln gehalten werden.

Welche Gottesanbeterin eignet sich für Anfänger?

Robuste Arten wie Hierodula membranacea (Indische Riesengottesanbeterin), Sphodromantis lineola (Ghana-Gottesanbeterin) und Phyllocrania paradoxa (Geistermantis) gelten als einsteigerfreundlich. Hierodula membranacea wird Anfängern oft empfohlen, weil sie tolerant ist und Haltungsfehler verzeiht; die trockenere Offenhaltung wird für Anfänger empfohlen. Phyllocrania paradoxa wird als die am einfachsten zu haltende exotische Gottesanbeterin beschrieben.

Wie groß muss ein Mantiden-Terrarium sein?

Als Faustregel gilt: Die Höhe sollte mindestens das Dreifache der Körperlänge des adulten Tieres betragen. Für ein einzelnes adultes Tier vieler Arten werden ca. 20 × 20 × 30 cm als praxistaugliche Orientierung genannt.

Was fressen Mantiden?

Mantiden sind reine Fleischfresser und fressen ausschließlich lebende Insekten: Fruchtfliegen für kleine Nymphen, Fliegen, Schaben und Heuschrecken für größere Tiere. Fliegende Beute löst meist eine stärkere Fressreaktion aus als am Boden laufende Insekten. Keine wild gefangenen Insekten verfüttern.

Wie oft muss man Mantiden füttern?

Adulte Tiere fressen meist ein- bis zweimal pro Woche, Nymphen häufiger. Die Häufigkeit richtet sich nach dem Zustand des Abdomens: Ist der Hinterleib flach, ist es Zeit zu füttern. Bei Phyllocrania paradoxa wird mehrmals wöchentlich gefüttert.

Warum ist die Häutung bei Mantiden kritisch?

Während der Häutung hängt die Mantide kopfüber und ist völlig wehrlos. Wenn die Höhe unter dem Häutungsplatz nicht ausreicht, die Luftfeuchte zu niedrig ist oder Futtertiere im Terrarium sind, kann die Häutung fehlschlagen uns das Tier kann sich verformen oder sterben. Die Häutung ist der empfindlichste Moment im Leben einer Mantide.

Was ist eine Oothek?

Eine Oothek ist ein schaumartiges Eipaket, das das Weibchen nach der Paarung an Zweigen oder festen Flächen befestigt. Je nach Art schlüpfen nach mehreren Wochen Dutzende Nymphen. Auch unbegattete Weibchen können unbefruchtete Ootheken ablegen.

Darf man Mantis religiosa halten?

Nein. Die heimische Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa) ist in Deutschland besonders geschützt und darf weder gefangen noch gehalten werden. Auch Ootheken dürfen nicht aus der Natur entnommen werden. Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro. Andere, nicht heimische Arten dürfen gehalten werden.

Zusammenfassung

Mantiden sind faszinierende Pfleglinge, die bei artgerechter Haltung gut im Terrarium zu beobachten sind. Die wichtigsten Prinzipien:

  • Einzelhaltung: Die meisten Mantiden müssen einzeln gehalten werden, denn sie neigen zu Kannibalismus.
  • Höhe vor Deko: Das Terrarium muss hoch genug sein für die Häutung; mindestens das Drei- bis Vierfache der Körperlänge.
  • Belüftung: Querlüftung verhindert Schimmel und stagnierende Feuchtigkeit.
  • Artabhängiges Klima: Es gibt keine pauschalen Werte für alle Mantiden. Prüfe die konkreten Temperatur- und Feuchtewerte deiner Art im Artenlexikon.
  • Lebendfutter: Futtertiere müssen vor dem Tierkauf gesichert sein; vor der Häutung Futtertiere entfernen.
  • Häutung: Der kritischste Moment, also nicht stören, ausreichend Höhe und Feuchte.
  • Nachzucht planen: Ootheken bringen Dutzende Nymphen hevor. Deswegen solltest du Platz, Futter und Abnehmer vorab klären.
  • Recht prüfen: Die heimische Mantis religiosa ist besonders geschützt und darf nicht gehalten werden. Bei anderen Arten den Schutzstatus in WISIA prüfen.

Mit diesen Prinzipien und der richtigen Artenwahl steht dem Einstieg in die Mantidenhaltung nichts im Weg. Aktuelle Tiere und Inserate findest du auf dem Marktplatz von BUGBASE, und bei Fragen zu Haltungsbedingungen helfen dir die Züchter:innen gerne weiter.


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Quellen

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BUGBASE Redaktion · Praxisleitfaden, kein Ersatz für artbezogene Steckbriefe. Artenlexikon