Mantodea · Hymenopodidae · Mantiden

Phyllocrania paradoxa

Geistermantis

Phyllocrania paradoxa (Geistermantis) ist eine Art aus der Gruppe Mantiden. Hier findest du Haltung, Futter und Zucht sowie aktuell verfügbare Tiere von BUGBASE-Züchter:innen. Schwierigkeit: Leicht

1 aktive Inserate · 1 Anbieter · Stand: 9. Oktober 2026

Auf einen Blick

Wissenschaftlicher Name
Phyllocrania paradoxa
Deutscher Name
Geistermantis
Gruppe
Mantiden
Ordnung
Mantodea
Familie
Hymenopodidae
Herkunft
Afrika (Madagaskar, Südafrika)
Größe
Weibchen 5–6 cm, Männchen 4–5 cm
Lebensdauer
7–12 Monate ab Schlupf
Schwierigkeit
Leicht
Temperatur
22–28 °C
Luftfeuchtigkeit
50–70 %
Futter
Fliegen, kleine Schaben, Heimchen
Rechtlicher Hinweis
Keine Information

Kurz gesagt: Phyllocrania paradoxa (Geistermantis) ist eine Art aus der Gruppe Mantiden. Herkunft: Afrika (Madagaskar, Südafrika). Temperatur: 22–28 °C. Futter: Fliegen, kleine Schaben, Heimchen.

Steckbrief

Herkunft: Afrika (Madagaskar, Südafrika)

Größe: Weibchen 5–6 cm, Männchen 4–5 cm

Lebensdauer: 7–12 Monate ab Schlupf

Farbmorphe: Meist bräunlich bis beige (Laubtarnung); hellere und dunklere Individuen kommen vor

Familie: Hymenopodidae

Ordnung: Mantodea

Klasse (Haltung): Insekten (Nymphen)

Rechtlicher Hinweis: Keine Information

Hinweise: Gruppenhaltung möglich

Haltung

Temperatur22–28 °C
Luftfeuchtigkeit50–70 %
TerrariumMindestens 20x20x30 cm
SubstratPapiertcher oder Kokosfaser, 2–3 cm
BeleuchtungKeine Besonderheiten
FutterFliegen, kleine Schaben, Heimchen
FütterungHinterleib sollte gut genährt aussehen.

Zucht

ZuchtOothek wird an Ästen abgelegt; 4–8 Wochen Inkubation
EntwicklungEi/Oothek → Nymphe → Subadult → Adult

Häufige Fragen zu Phyllocrania paradoxa

Wie groß wird Phyllocrania paradoxa?

Angaben zur Größe: Weibchen 5–6 cm, Männchen 4–5 cm.

Welche Temperatur braucht Phyllocrania paradoxa?

22–28 °C

Welche Luftfeuchtigkeit braucht Phyllocrania paradoxa?

50–70 %

Was frisst Phyllocrania paradoxa?

Fliegen, kleine Schaben, Heimchen Fütterung: Hinterleib sollte gut genährt aussehen..

Wie lange lebt Phyllocrania paradoxa?

Lebenserwartung laut Steckbrief: 7–12 Monate ab Schlupf.

Welches Terrarium für Phyllocrania paradoxa?

Mindestens 20x20x30 cm

Wie züchtet man Phyllocrania paradoxa?

Oothek wird an Ästen abgelegt; 4–8 Wochen Inkubation

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Tipps

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Erfahrungen

  • Ich halte die Geistermantiden (Phyllocrania paradoxa) meist in Spinnenwürfeln mit einer Seitenlänge von 20cm. Wenn eine Dame sich mal etwas bewegungsfreudiger zeigt, bekommt sie einen mit 30cm. Die Jungs teilen sich meist zu fünft ein Terra mit 40cm Grundfläche und 60cm Höhe. Bis ins 3te Larvenstadium wächst bei mir ein Schlupf zusammen in einer BraPlast-Box auf, danach halbiere ich den Besatz mit jeder Häutung und erst die subadulten Tiere bekommen ein Glas-Terra. In den Glasterras nutze ich ein ein Erde-Sandgemisch, das noch mit trockene Blättern bestreut wird, in den BraPlast-Boxen bildet Buchenholzspähne den Untergrund. Als Deko verwende ich Plastikpflanzen und verzweigte Äste von 0,5 bis 2cm Durchmesser. Die Wände der BraPlast-Box besprühe ich jeden 2ten Tag leicht, sodass die kleinen Geister trinken können. Bei den Kerlen muss ich weiter jeden 2ten Tag sprühen, aber bei den Damen reicht 2x die Woche. Mit dem Futter sieht es genau anders herum aus. Die weiblichen Phyllocrania bekommen 3x die Woche eine Schmeißfliege und sonntags eine Schokoschabe. Den Jungs reichen meist 2 Goldfliegen die Woche. Die kleinen Geister bekommen bis L3 große Fruchtfliegen, in L4 und L5 Terflys und Ofenfischchen und weiter Gold- und Schmeißfliegen. Die männlichen Tiere stehen bei 20°- 24°C, während die weiblichen bei 23°- 27°C im Regal stehen. Nachts sinkt die Temperatur um 2 bis 3°C. Die Luftfeuchte liegt bei den Nymphen meist um 60%, bei den adulten Tieren bei etwa 50%. (Bei einem Versuch, erwachsene Tiere bei etwa 70% rLF zu halten, starben 3 Tiere nach 2 Monaten und die anderen beiden wurden schwächlich, erholten sich aber wieder.) Ich nutze Hygro-/Thermometer von TFA, die ich mit einem Handmessgerät abgleiche. Auf diese Weise werden meine weiblichen Tiere zumeist exakt 12 Monate, die Jungs, 6 Monate alt (ab Adoleszenz) und Kannibalismus ist so auch sehr selten zu beobachten. Wenn die Weibchen Pheromone pumpen, die Kerle mit dazusetzen oder weit entfernen. Bleibt deren Terra in der Nähe, rennen sie sich buchstäblich den Kopf ein. Zur Paarung bleibt dann Tür und oberes Gitter weg um Ihn eine Flucht zu ermöglichen. Die etwa 16 Ootheken folgen dann im 10 – 14 Tage Rhythmus und brauchen bei 24°C und konstant 60% rLF 6 Wochen bis zum Schlupf. Aus Oothek 2 – 7 schlüpfen meist 30 Tiere pro Eierpaket, die anderen beinhalten wohl weniger befruchtete Eier. Zur Eiablage bevorzugt sie dünnere, glatte Ästchen (Bleistiftdicke). Diesen Sommer konnte ich die Hitze nicht draußen halten und die Temperatur stieg einige Tage auf über 32°C. Die Tiere, die das schon erwachsen erlebten, gingen alle 2 – 4 Wochen früher als gewohnt ein. Die damaligen Nyphen scheinen es gut überstanden zu haben. Die Phyllocrania ist eine ruhige Vertreterin der Familie, doch in ihren Farbvariationen und teils sehr individuellen Verhaltensweißen immer wieder faszinierend. Und erst dieses wankende Bewegungsmuster der Nyphen …..... Einfach eine tolle, kleine unkomplizierte Art!

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